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Medien

Facebook verschenkt eigenes Geld

Um das hauseigene Bezahlsystem Credits populärer zu machen bekommen die User jetzt virtuelles Geld geschenkt, wenn sie sich Werbung ansehen.

Da Facebook mittlerweile zur wichtigsten und zugriffsstärksten Seite im gesamten Internet avanciert ist, braucht man natürlich auch eine eigene Währung für die User. Das dachte sich zumindest Facebook und führte das Bezahlsystem Credits ein. Mit der virtuellen Währung können die User zum Beispiel Güter in Spielen oder auch Produkte aus dem Facebook-Dienst Deals kaufen.

Um die Währung populärer zu machen hat Facebook jetzt damit begonnen, Credits an User zu verschenken, wenn diese sich dafür Werbung ansehen. Pro Werbeeinblendung erhält der User rund 7 Euro-Cent. Ein gutes Geschäft für Facebook, da so sowohl die Bekanntheit des eigenen Bezahlsystems gesteigert wird, als auch die Klickrate auf die Werbeeinschaltungen erhöht wird.

Kommentare

Martin Hinterdorfer
Neutral
Martin Hinterdorfer @ Dienstag, 10. Mai 2011
*räusper* ... eine Erwähnung wäre es wert, das die somit generierten Klicks naturgemäß in der Wertigkeit aus Werbersicht (die ja letztlich für die Klicks bezahlen!) ungleich geringer ist, als Klicks, die ohne dieses "Bonus"-Köder ausgeliefert werden! Ob und wie das im "Ads Manager" ersichtlich und einstellbar ist, ist noch unklar ...

Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation Steiermark
Neutral
Danke Martin für die Ergänzung. Du hast natürlich völlig recht.
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