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Was

von Andreas Jaritz am Freitag, 22. Jänner 2010

Vor kurzem durfte ich an der Universität Klagenfurt als Gastredner mein Nähkästchen mitbringen und den Studis im Kurs "Verhältnis PR und Journalismus" aus dem Agenturalltag bei En Garde und meinen "PR-Machenschaften" bei Fluid Forms erzählen.

Einen Abend davor - auf der Suche nach möglichen Präsentationsinhalten - stieß ich auf eine brandneue Social Web Studie von Razorfish, einem der dicken Kiemenflosser des internationalen Online-Markteing Business.

Die Studie servierte Bestätigungen über das Social Web und einige Aha-Erlebnisse in Statistikform.

 

Hier ein paar der Key-Findings der Razorfish Social Web Studie:
(befragt wurden 1000 webaffine Konsumenten, nähere Infos über das Forschungsdesign finden sie hier)

- 69 % aller Befragten gaben an, bereits in einem Corporate-Blog gelesen zu haben
- 73 % gaben an, bereits Produkt-Bewertungen auf Seiten wie Amazon, Twitter oder Facebook abgegeben zu haben
- 76 % gaben an, Brand-Marketing auf Social-Networks zu begrüßen

 

Die interessanteste Erkenntnis der gesamten Studie dürften aber wohl folgende Zahlen enthüllen:

- 44 % folgen einer Marke auf Twitter nur deshalb, weil sie sich Angebote erwarten
- 37 % folgen einer Marke auf Facebook auschließlich, weil sie sich Angebote erwarten

Hier geht's zu den gesammelten Key-Findings der Studie:"The Razorfish Digital Brand Experience Report"

 

Eine Schlussfolgerung, die sich aus der Razorfish Studie ziehen lässt:

Unternehmen sollten nicht glauben, dass ihre Kunden auschließlich aus einer Passion heraus bzw. aus Interesse oder Neugier, mehr über die Marke und die Menschen dahinter zu erfahren, ihrem Unternehmen im Netz folgen. Kunden haben nicht selten ein klares, wenig "dialogorientiertes" Ziel vor Augen: "They want deals" (Garrick Schmitt, Vice-President Razorfish).

Was das nun für Unternehmen im Social Web heißt? Dass die eigenen Social Web Angebote nicht nur aus Gesprächen, Hintergrundinformationen und Involvement bestehen, sondern auch aus Angeboten, die sich in Euro und Prozente beziffern lassen.

 

 

 

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