Direct Mails sind persönliche Angebote
Je „heißer“ die Adressen, desto größer die Chancen
Auch wenn es im Postverkehr den Ausdruck „Massensendung“ gibt, ist das Direct Mail – wie schon der Name sagt – ein Medium, das sich direkt an einzelne Personen wendet. Aus diesem Grund kommt der Qualität der Adressen größte Bedeutung zu. Die höchsten Rücklaufquoten sind bei Mails an Stammkunden („heiße“ Adressen) zu erzielen, am schwierigsten ist es mit zugekauftem Adressmaterial („kalte“ Adressen). Im letzteren Fall kann man die Erfolgsaussichten durch sorgfältige Auswahl der Zielgruppe verbessern. Adressverlage verfügen über Hunderttausende von sortierten Anschriften, aus denen man nach einer Vielzahl von Kriterien wählen kann.
Kein Direct Mail ohne Response-Element!
Ob es um direkte Bestellungen geht, um die Anmeldung zu einer Veranstaltung oder nur die Anforderung von Informationsmaterial: Jedenfalls soll das Direct Mail eine Reaktion des Empfängers auslösen. Ein Direct Mail ohne beigelegte Reaktions- bzw. Antwortmöglichkeit kommt daher einer Lampe gleich, für die der Schalter fehlt.
Einfache Sätze und klare Worte
Ein eiserner Grundsatz in der Marktkommunikation lautet: „Verkaufe deine Zielgruppe nie für dumm!“ Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Werbebrief vor langen Sätzen und wissenschaftlicher Sprache strotzen soll. Im Gegenteil: Vorteile und Nutzen eines Angebots sind mit knappen und klaren Worten auszuloben. Vor allem dann, wenn ein Produkt bzw. eine Dienstleistung komplex ist oder keine alleinstehenden Merkmale hat.
Profi-Tipp:
Wie gut ein Werbebrief gemacht ist, kann man ganz einfach feststellen: Nehmen Sie den Text zur Hand und lesen Sie ihn, als ob es das Schreiben eines Bekannten an Sie wäre. Wenn Sie sich nicht angesprochen fühlen, ist die Sprache zu unpersönlich.
