Donnerstag, 09. Februar 2012
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Gute Schaufenster sind Einladung

Die Augen machen Appetit

Auf Englisch heißt Schaufenster-Bummel „Window Shopping“. Wörtlich bedeutet das Schaufenster-Einkauf. Und das sagt eigentlich sehr viel über die – leider oft unterschätzte – Werbewirkung von Schaufenstern aus.

 

 

Gute Gestaltung ist ein Muss

In Schuhgeschäften und Boutiquen hört man den Satz mehrmals täglich: „Ich hätte gern den ... aus der Auslage probiert!“ – Aufgefallen, gefallen und vielleicht gekauft. Gute Auslagen sind Verkaufsausstellungen und dabei kommt es (wie drinnen im Geschäft) darauf an, dass die gezeigten Produkte richtig zur Geltung kommen. Vollgeräumte Fenster sind ebenso falsch wie schlecht beleuchtete oder selten umgestaltete Vitrinen. Wer nicht genügend Zeit oder Talent zum Dekorieren hat, engagiert am besten einen Profi.

 

 

Originelle Anlässe als Thema aufgreifen

Es müssen nicht immer Jahreszeiten oder kirchliche Feiertage sein, die als Thema für eine Schaufenstergestaltung herhalten. Jubiläen (z. B. runde Geburtstage von Künstlern), Ereignisse in der näheren Umgebung oder ein besonders erfolgreicher Kinofilm sind gute Aufhänger für Schaufenster.

 

 

Bewegung lockt Blicke an

Alles, was sich bewegt, reizt das Auge zum Hinschauen. Diesen Effekt kann man durch bewegliche Figuren, wehende Fähnchen oder elektrische Geräte erzeugen (sofern diese für Dauerbetrieb geeignet sind). Nicht vergessen: Wer das Interesse kleiner Kinder weckt, lockt auch deren Eltern an.

 

Profi-Tipp:

Oft sieht man im Schaufenster nur Produkt und Preis. Versuchen Sie es einmal mit stichwortartigen Produktbeschreibungen, ähnlich wie in Versandkatalogen. Jede Sekunde Aufmerksamkeit zählt und wer liest, bleibt jedenfalls länger stehen.