"Kleines Schwarzes" für Kreativität
Bücher über Kreativität gibt es bereits wie Sand am Meer. Aber nur wenige taugen auch für den Arbeitsalltag. Werner Pfeffer, technischer Mathematiker und Zeremonienmeister im Eventbereich, hat das "kleine Schwarze" für die Kreativität entworfen. In der Kreativfibel durchpflügt der den Nährboden für Kreativität und gibt Tipps für den Arbeitsalltag.
Fragen stellen
Pfeffers "Kleines Schwarzes" unterstützt dabei, quer zu denken, assoziativ Ansätze zu verknüpfen und zu einem Ergebnis zu verdichten. Das funktioniert mit 48 Karten und einem Methodenheft, gespickt mit Texten und Bildern. Das bringt den Leser auf überraschende und ungewöhnliche Lösungen für Aufgaben und Projekte: So solle man bei Projektanfang möglichst viele Fragen stellen, um die richtigen Antworten zu bekommen. Dabei geht es aber nicht um richtig oder falsch – jede Frage sei erlaubt und das Nachfragen besonders wichtig. Der Autor rät, möglichst viel aufzuschreiben.
Abbiegen
Pfeffer vergleicht den direkten Weg von der Frage zur Antwort, vom Problem zur Lösung, mit dem Fahren auf der Autobahn. Der Blick geht gerade aus, alles bewegt sich in die gleiche Richtung. "Natürlich ist es wichtig sein inneres System so zu trainieren, dass Lösungen und Entscheidungen im Moment passieren können", sagt der Autor. Doch der direkte Weg bringe selten die besten Ergebnisse. Deshalb empfiehlt Pfeffer, auch einmal abzubiegen, auf Distanz mit dem Problem zu gehen, sich räumlich und zeitlich zu entfernen - "die absichtliche Falle und die Welt dahinter" anzusteuern.
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