Fachgruppe

Digitalsteuer

22/05/2019

© alzay

Die Werbewirtschaft ist stets für Chancengleichheit und Steuerfairness eingetreten. Mit Bedauern hat die WKÖ deshalb das Scheitern auf EU-Ebene zur Kenntnis genommen, wo versucht wurde, eine länderübergreifende einheitliche Besteuerung für den europäischen Gesamtmarkt zu schaffen. Die Wirtschaft befürchtet allerdings, dass die neue nationale Digitalsteuer kostenmäßig auf die werbenden Unternehmen überwälzt werden könnte. Die Kommunikationswirtschaft fordert seit Jahrzehnten konsequent die Abschaffung der Werbeabgabe. Diese Forderung wird weiter aufrechterhalten. Der Fachverband Werbung und die WKÖ werden sich im weiteren politischen Verlauf für die Interessen der heimischen Unternehmen einsetzen. Konkret wird die Absenkung der bisherigen analogen Werbeabgabe von 5 % auf 3 % angestrebt, um die dringend notwendige Entlastung des Medienstandorts Österreich voranzutreiben. Die Stellung der Wirtschaftskammer Österreich, die auch die Positionierung des Fachverbands Werbung beinhaltet, ist hier abrufbar.

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