Fachgruppe

Follow-me-Award 2018

27/11/2018

© Foto Fischer

Die Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation überreichte der Gewinnerin einen Gutschein in Höhe von 2.000 Euro, der bei einem Mitglied der Fachgruppe für strategische Werbemaßnahmen eingelöst werden kann.

Mehr als 25.000 Stimmen wurden im Voting abgegeben, nun gibt es eine Siegerin: Die Weizer Bäckermeisterin Bianka Tengg wurde zur „Nachfolgerin des Jahres“ gewählt und durfte sich am Montagabend in der WKO Steiermark den „Follow-me-Award 2018“ abholen. Insgesamt wurden fünf Preise vergeben. „Diese Auszeichnungen sind ein Ausdruck unserer Wertschätzung für viele Übernehmer, die regional Verantwortung tragen“, betonte WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.  

Die „Follow-me-Awards 2018“ sind vergeben und fünf Unternehmer aus dem Steirerland wurden stellvertretend für rund 900 Betriebe, die jährlich in der Steiermark an die nächste Generation übergeben werden, ausgezeichnet. Die richtigen Nachfolger finden sich dabei sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie. Bis 2027 stehen laut KMU Forschung Austria rund 5.200 steirische Arbeitgeberbetriebe vor dieser Aufgabe. Zwölf nominierte Nachfolgebetriebe aus allen Branchen und Regionen, die den Generationenwechsel bereits erfolgreich gemeistert haben, wurden im Rahmen der Follow me Initiative für den Follow me Award nominiert. In einem kombinierten Online- und Offlinevoting sammelten die Finalisten im Oktober mehr als 25.000 Stimmen.

Nachfolger des Jahres wird der Gesamtsieger mit den meisten Stimmen. Zusätzlich werden die Platzierten in der Kategorie „familieninterne Nachfolge“ ausgezeichnet. Neben dem Gesamtsieger wird auch der Betrieb mit den meisten Stimmen aus der Kategorie „familienexterne Nachfolge“ als Sieger ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde heuer ein Sonderpreis für die meisten Online-Votes verliehen. 

Die Nachfolgerin des Jahres 2018 kommt aus Weiz!

Mit einem Stimmenrekord von 8.714 Stimmen geht der Sieg beim Follow me Award 2018 an Bianka Tengg mit der Bäckerei Tengg in Weiz.

BIANKA TENGG Bäckerei Tengg GmbH 8160 Weiz gewinnt mit 8.714 Stimmen

„Unser Bauernbrot wird in fünf Stufen über zwei Tage hergestellt: Wie viel Zeit drinnen steckt, schmeckt man. Und wir stellen damit sicher, dass alle Enzyme und Bakterien voll verbacken sind.“ Bianka Tengg

Es steckt viel Wissen in einem Laib Brot: Wissen darüber, wie Milch- und Essigsäuren im richtigen Stadium gesteuert werden können, um eine natürliche Säure im Geschmack zu erreichen. „Wir kaufen keine Bakterien zu, sondern arbeiten Tag für Tag in unserer Backstube damit, wann unser Sauerteig welche Temperatur braucht, um zum besten Schwarzbrot zu werden.“ Vielleicht liegt es daran, dass Bianka Tengg bereits in dritter Generation den Familienbetrieb führt, sicherlich ist es ihre Leidenschaft als Bäckerin, warum sie ganz genau weiß, wie viel Geduld ein gutes Brot braucht.

Drei Standbeine und 60 Jahre Geschichte

Die Bäckerei und das Cafe in Weiz sind ebenso wie der Stand am Kaiser-Josef-Platz in Graz der ganze Stolz der Nachfolgerin. „Mein Großvater und Vater haben es geschafft, dass wir als Bäckerei weithin bekannt sind. Davon profitiere ich jeden Tag, weil ich mir über Werbung etwas weniger Gedanken machen muss.“ Das Liefergeschäft ist ein besonderes Thema für Bianka Tengg, dass sie in Zukunft verändern möchte: Die Umstellung auf Elektromobilität wird Stück für Stück bei den Lieferautos vollzogen, für die nahen Lieferungen werden schon jetzt Elektro-Fahrräder eingesetzt.

Ein persönlicher Tipp an Betriebsnachfolger

„Der gesellschaftliche Wandel wirkt sich oft überraschend auf bisher erfolgreiche Geschäftszweige aus. Man muss bereit sein, auch Bewährtes in Frage zu stellen, und darf nicht an Überholtem festhalten.“

Quelle: http://wko.at/stmk/followme

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